Die Krise in Griechenland – Warum der Neoliberalismus das Problem und nicht die Lösung ist

Wirtschaftskrise, Finanzkrise, Schuldenkrise, Staatskrise, EU-Krise Demokratiekrise … – an Krisen scheint es in unserer Zeit nicht zu mangeln. Mit Krisen wird Politik gemacht und in Krisensituationen verändern sich die Rahmenbedingungen des politischen, ökonomischen und kulturellen Zusam-menlebens in der Gesellschaft.

Doch wie funktionieren diese komplexen Prozesse, bei denen die Normal-bürgerin vermittelt durch die verkürzte mediale Darstellungen unzusammen-hängender Ereignisse, am Ende höchstens versteht, dass ‚die Banken und Manager‘ sich ‚verzockt‘ haben, ‚Politiker‘ alle korrupt und unfähig bzw. rechtschaffen und weise sind und es ohnehin keine anderen Möglichkeiten gibt, als sich den ominösen Gesetzen heiliger Märkte zu unterwerfen.

polizei-athen-dpa

Am Beispiel Griechenlands, als einem von der multiplen Krise am härtesten getroffenen Land in der EU, kann gezeigt werden, welche vielfältigen Gründe zum Zusammenbruch ganzer Volkswirtschaften und politischer Systeme führ-en und wie diesen mit einer autoritären und neoliberalen EU-Politik begegnet wird.

Maria Markantonatou unterrichtet Politische Soziologie im Institut für Soziologie der Aegean auf der Insel Lesvos in Griechenland und ist derzeit Fellow am Postwachstumskolleg in Jena. Aus einer politikwissenschaftlichen Sichtweise beschäftigt sie sich mit ‚Crisis and postdemocracy in Greece‘. Sie wird zum Thema „Austeritätspolitik, Staat im Ausnahmezustand und dem Pfad zum Marktvertrauen“ referieren.

→ Donnerstag, 31.01, 19 Uhr, CZS 3, HS 7

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