Für ein BAföG, das zum Leben reicht!

Die Linke.SDS zu den Plänen von Bildungsministerin Johanna Wanka, das BAföG-System zu reformieren: 

„Ich begrüße die Ausweitung des BAföGs. Sie reicht aber bei weitem nicht aus“ sagt Max Manzey, Die Linke.SDS-Bundesvorstand, und weiter: „Das BAföG ist für viele Studierende die wichtigste Finanzierungsquelle. Der aktuelle BAföG-Satz wurde jedoch in den letzten Jahren nicht einmal der Inflation angepasst. Die Mieten und die Lebenshaltungskosten steigen und die Koalition tut nichts dagegen. Das BAföG ist deutlich zu niedrig.“

„Schon heute müssen 2/3 aller Studierenden neben dem Studium in meist prekären Arbeitsverhältnissen arbeiten. Viele Studierende haben schon heute eine 50 Stunden-Woche. Kombiniert mit dem zunehmenden Prüfungsdruck und verschulten Studiengängen führt dies zu einem unhaltbaren Zustand“, meint Kerstin Wolter, Geschäftsführerin von Die Linke.SDS.

Janis Ehling, ebenfalls Bundesvorstand von Die Linke.SDS: „Wir fordern kurzfristig eine Erhöhung des BAföGs um 17% um die gestiegenen Kosten der letzten Jahre auszugleichen. Die Beantragung des BAföGs muss zudem erleichtert werden.“ Ehling weiter: „Aktuell hapert es schon an den basics: Viele Studierende bekommen ihr BAföG stark verspätet ausgezahlt. Das muss sich ändern.“

Und noch einmal Max Manzey: „Langfristig wollen wir die Einführung eines elternunabhängigen BAföGs. Studieren darf keine Frage des Geldes sein. Das BAföG muss zum Leben reichen.“

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