Von Athen bis Jena – warum öffentliche Ausgaben gekürzt werden und wer davon profitiert

Am Dienstag den 04.02.2014 ab 18 Uhr im Hörsaal 4 in der Carl‐Zeiß‐Str. 3

Flyer Kürzungen Vorderseite

Crisis – what crisis…!?

…so in etwa klingen die politischen Eliten im Merkelland.

Der Abgrund der Krise 2008/09 scheint überwunden, ein Absturz wie 1929 blieb aus, der Horror eskalierender Massenarbeitslosigkeit abgewendet.

Doch unter der Oberfläche brodelt es: Länder und Kommunen werden finanziell ausgetrocknet, was zu drastischen Kürzungen der öffentlichen Ausgaben führt. Im Zuge dessen wird auch bei der Bildung kräftig der Rotstift angesetzt.

Dass die Verhältnisse so sind, wie sie sind, hat viel mit der Art und Weise zu tun, wie die Wirtschaftskrise gelöst wurde.

Die Kosten der Bankenrettung wurden auf die öffentlichen Haushalte abgewälzt und die Krise des Kapitalismus (erfolgreich?) in eine Krise der Haushaltsdisziplin umgedeutet. Auf der Veranstaltung mit Arif Rüzgar wollen wir diskutieren, wie es zur Krise kam, ob diese wirklich schon als gelöst betrachtet werden kann und wo der Ansatzpunkt für eine Perspektive liegt, die das Geld bei Banken und Konzernen holt, statt es ihnen in den Rachen zu werfen.

Arif Rüzgar ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Finanzwissenschaft an der Universität Erfurt und Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Wissenschaft und Hochschule der LINKEN Thüringen.

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