Ist die AfD eine eine faschistische Partei?

Die Antifaschistische Aktion Jena lädt herzlich zum Thementag. 
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Nicht erst seit der Skandal-Rede, die der Thüringer AfD-Landessprecher und völkische Hardliner Björn Höcke jüngst in Dresden gehalten hat, wird das (neo-)faschistische Potential der AfD diskutiert. Trump, Le Pen, Farage, Wilders, Hofer und Höcke sind nur einige Vertreter einer politischen Strömung, die den Westen seit einigen Jahren immer stärker durchfließt. Sie eint eine starke Betonung des Nationalen, ein zunehmender Rückhalt in der Bevölkerung und die vehemente Ablehnung durch etablierte Parteien und Medien.

Die AfD verbindet nationalkonservativen Marktradikalismus mit völkisch-nationalistischer Ideologie, und mittlerweile ist sie das wichtigste Projekt der radikalen Rechten hierzulande. Sie ist der parlamentarische Arm u.a. der »Neuen Rechten« und macht auch Positionen salonfähig, die bislang nur von neofaschistischen Rechten vertreten wurden. Die Verstrickungen von AfD und Neonazi-Szene sind bekannt, und hier in Jena etwa demonstrierte die Junge Alternative zuletzt Seite an Seite mit den Faschos von »Thügida«…

Doch wie groß ist die Gefahr, die von ihnen ausgeht, wirklich? Ist es richtig, die AfD als »faschistisch« zu charakterisieren? Was verstehen wir eigentlich unter Faschismus? Was bedeutet das für die Organisation von Widerstand? Und welche Bündnisse brauchen wir, um den rechten Vormarsch zu stoppen?

Am Samstag den 04.02. wollen wir versuchen diese Fragen mit euch zu diskutieren. Hierzu findet um:

15.00 Uhr ein Workshop zum Thema „Was ist Faschismus?“ und um
18.00 Uhr ein Vortrag von Hans Christoph Stoodt aus Frankfurt im Hörsaal 7 der FSU statt.

…und ab 21.30 Uhr: Party im Gewölbekeller, Haus auf der Mauer! Wir freuen uns auf euch!

Thügida und AfD in Jena

für diesen Freitag den 2.12.16 haben Thügida und die AfD von 17 Uhr bis 20 Uhr Kundgebungen auf dem Carl-Zeiß-Platz vor dem Volkshaus angemeldet. 
Die Anmeldungen beziehen sich auf den Besuch der Bundeskanzlerin Angela Merkel im Rahmen der Regionalkonferenz der CDU. 
Das Aktionsnetzwerk gegen Rechts lädt zu einem Vorbereitungstreffen ein, das heute Abend um 20 Uhr im Hörsaal 8 in der Carl-Zeiß-Straße 3 stattfinden soll. 
Wir rufen alle Menschen dazu auf sich an den Protesten gegen die Nazis zu beteiligen! 

Nazi-Kundgebung am 20.7. in Jena

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rechtsradikale Elemente aus Thüringen, die sich hinter dem Pseudonym THÜGIDA verstecken, haben für Mittwoch den 20.07. in Jena eine Kundgebung auf dem Markt angemeldet.
In der Zeit von 12 bis 15 Uhr wollen sie auf sich und ihren Aufmarsch am 17.08. in Jena aufmerksam machen. Sie wollen mit Ihrer Anwesenheit ebenso provozieren, wie mit dem Motto „Gegen staatlich finanzierten linken Terror“.

In einem breiten Bündnis stellen wir uns Ihnen entgegen. Wir rufen alle dazu auf, sich ab 11 Uhr auf dem Marktplatz zu versammeln und sich den Nazis entgegen zu stellen. Aus dem Bündnis heraus wird es ebenfalls ein satirisches Theaterstück geben.

Wir rufen euch auf, euch an den kreativen und friedlichen Protesten zu beteiligen.
Los geht es ab 11 Uhr auf dem Marktplatz. 

Den Naziaufmarsch in Weimar blockieren!

am Samstag den 6.2.16 planen die Nazis ihren jährlichen Aufmarsch in Weimar. Alle Menschen aus Jena, die dagegen protestieren wollen und nach Möglichkeit blockieren wollen, nehmen um 8:38 Uhr den Zug vom Westbahnhof nach Weimar. In Weimar ist dann um 9:15 Uhr der Treffpunk auf dem Theaterplatz. Dort gibt wichtige Infos für die verschiedenen Protestformen. 
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Das Protestbündnis „Weimar gegen Rechts“ – bestehend aus Weimarer Institutionen, Vereinen, Parteien und Privatpersonen – ruft für Samstag, 6. Februar 2016, zum Protest gegen den geplanten sogenannten Trauermarsch von Neonazis auf.

Treffpunkt ist zunächst 9.15 Uhr der Theaterplatz. Von hier startet u.a. der Mahn- und Gedenkgang, der nach mehreren Stationen am Hauptbahnhof endet. Dort gibt es ab 11 Uhr Musik, Redebeiträge und Straßentheater. Im vergangenen Jahr standen 130 Neonazis 1.500 Weimarer*innen gegenüber.

Das Protestbündnis setzt auf die Teilnahme möglichst vieler Weimarer Bürger*innen, um erneut und angesichts der aktuellen Entwicklungen umso deutlicher ein klares Zeichen gegen Rechts zu setzen. Organisator des für den 6. Februar angemeldeten „Trauermarsches“ ist der Tannrodaer Neonazi Michael Fischer.

Das Protestbündnis will nicht zulassen, dass rechtsextreme Aktivitäten das Gedenken an die Opfer des Zweiten Weltkrieges bestimmen und sich diesem Marsch möglichst zahlreich entgegenstellen. Mit verschiedenen eigenen Aktionen wird nicht nur an die Ereignisse erinnert, sondern unterstrichen, dass in Weimar demokratiefeindliche Gruppen nicht unwidersprochen rassistische Parolen verbreiten können.

Deutlich werden! Antira-Demo in Jena | 11.12.

Die Ereignisse an den Grenzen, die Änderungen in den Gesetzen und Aufmärsche der Rassist_innen überschlagen sich zur Zeit. Statt all dem nur ohnmächtig hinterherzurennen, wollen wir mit unserer Position deutlich werden und aus der Deckung kommen. Unter dem Motto „GRENZEN ABSCHAFFEN UND ALLE BLEIBEN!“ rufen wir am 11.Dezember zur antirassistischen & antifaschistischen Demonstration in Jena auf.

Wir treffen uns am Freitag, dem 11.Dezember ab 15Uhr an der Gemeinschaftsunterkunft in der Schulstraße 11 (Jena-Ost).
Nach der Anfangskundgebung geht´s gegen 16Uhr los auf Jenas Straßen.

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MEHR INFOS rund um die Demo und die anschließende Diskussionsveranstaltung „Antirassistische Kämpfe ausweiten!“ findet ihr auf deutlichwerden.blogsport.de

Naziaufmarsch am 3. Oktober in Jena blockieren!

Am 3. Oktober wollen die FaschistInnen einen weiteren Aufmarsch in Jena durchführen. In der Innenstadt wird es zwischen 6 Uhr Morgens und 18 Uhr Abends zu umfangreichen Sperrungen kommen. Einige Bus und Bahnlinien werden umgeleitet werden. Der Nazisaufmarsch selbst soll zwischen 11 Uhr und 16 Uhr statt finden.

Wer auf die Route kommen möchte um zu bleiben, ist Erfahrungsgemäß im Umfeld des Aktionsnetzwerk (ANW) am besten aufgehoben. Das ANW führt am 1.10. um 20 Uhr im Hörsaal 7 am Abbe-Campus eine öffentliche Infoveranstaltung durch. Am 2.10. findet ab 17 Uhr vor dem Theaterhaus ein Aktionstraining statt, zu dem Interessierte herzlich eingeladen sind. Dort wird es sicherlich auch noch mal letzte Infos geben, bevor es Samstag zu Werke geht.

Viele Infos zu der Route und wann und wo Gegenveranstaltungen geplant sind, findet ihr auf der Seite der JG. Weitere Hintergrundinfos auch bei der AAJ

Geht auf die Straße und setzt ein Zeichen. Es ist wichtig sehr viele Menschen zu Mobilisieren, wenn der Aufmarsch blockiert werden soll. 

Die Grenzen verlaufen nicht zwischen den Ländern – Sie verlaufen zwischen Unten und Oben!