FKT2018

Auch über hundert Jahre nach dem ersten Frauen*tag stehen wir in vielen Dingen erst am Anfang. Öffentlich sexistische Äußerungen des us-amerikanischen Präsidenten, Bundestagsfraktionen mit einem Frauen*bild von vorgestern, systematische Unterbezahlung von Care-Arbeit und deren Abwälzung auf Frauen*. Diese Liste ließe sich beliebig verlängern und zeigt, dass viele Errungenschaften von Frauen*bewegungen jederzeit in Gefahr geraten können.
In regelmäßigen Abständen glüht in den Soziale Medien mit Offensiven wie #aufschrei oder #metoo auf, was für viele Menschen alltäglich ist und leider auch noch nach jedem viralen Hashtag alltäglich bleibt: Sexismus, sexualisierte Gewalt und Übergrifflichkeit, Abwertung auf Grund des Geschlechts. Sexualisierte Gewalt ist keine Ausnahme, das Recht auf körperliche Selbstbestimmung wird immer wieder in Frage gestellt. Gesellschaftliche Normen und Werte bestimmen auch weiterhin was als „normal“ und akzeptiert für Frauen* gilt. Patriarchale Strukturen sind allgegenwärtig, sie teilen ein in nur zwei Geschlechter, in zwei entsprechende Verhaltensweisen und in nur eine Sexualität mit bestimmten Lebensentwürfen. Homo-, Bi- Trans- und Interfeindlichkeit sind Ausdruck davon.
Die Rollen, Berufe und Lebensentwürfe vieler Mädchen* und Frauen* scheinen vorbestimmt ein Aufbegehren dagegen muss jederzeit mit allem rechnen, was unsere patriarchale Gesellschaft an Unterdrückung zu bieten hat.
Und dagegen lohnt sich ein Kampf!
All diese Missstände sind in unserem Gesellschaftssystem tief verankert, sie spiegeln sich in Gesetzen, in Wirtschaft, in Politik und Kultur wider, in der Möglichkeit gesellschaftlicher Teilhabe und im alltäglichen Zusammenleben. Es geht deshalb darum, eine Perspektive zu entwickeln, die Mehrfachdiskriminierungen und ihre Verschränkungen im Blick hat. Aus diesem Grund solidarisieren wir uns mit feministischen Bewegungen und Kämpfen weltweit.

Lasst uns jeden Tag zum Frauen*kampftag machen!

#FKT18
#DontFightForFlowers
#RiotsNotRoses

Hier gehts zur Demo:
https://www.facebook.com/events/2095689340476131/

 

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Language That Matters – Ein Workshop zu gendergerechter Sprache

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Sprache beeinflusst unser Denken. Durch sie entstehen Bilder in unserem Kopf, die unsere Gedanken formen. Gleichzeitig ist Sprache unser wichtigstes Kommunikationsmittel.
Immer mehr Menschen versuchen, in ihren Formulierungen zu gendern. Das Thema ist hierbei aktueller denn je – und nicht gerade unumstritten: Was soll die Änderung bestimmter Formulierungen in Form von ein paar Satzzeichen bewirken? Was habe ich mit der Gender-Debatte zu tun? Was für verschiedene Formen des Genderns gibt es?
Diese und noch weitere Fragen werden in dem Workshop „Einführung ‚Gendern‘ – Gendergerecht schreiben und sprechen“ von Muriel Aichberger (Sozial-, Kunst- und Medienwissenschaftler mit Schwerpunkt Equality, Diversity und Inklusion) beantwortet.
Nach einer Einführung in die Thematik, wird anhand von Übungen und Beispielen der Umgang mit den verschiedenen Formen des Genderns verdeutlicht.
Da die Plätze in dem Workshop auf 20 Teilnehmer*innen begrenzt sind, bitten wir euch, euch vorher bei uns anzumelden. Die Teilnahme ist kostenlos. 

Der Workshop findet am Dienstag, den 20.02.18 ab 18:30 (c.t.)
im Seminarraum 221 am Campus Carl-Zeiss-Straße 3 statt.

 

Anmeldung:

Da die Veranstaltung in der Vergangenheit liegt,
ist eine Anmeldung nicht mehr möglich.

 

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch sexistische, homophobe, trans*phobe, rassistische, oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Und täglich grüßt der Sexismus – Feuerzangebowle im Hörsaalkino

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In der vergangenen Woche hat das Hörsaalkino Jena wieder die Feuerzangenbowle in mehreren Aufführungen gezeigt.

Dass der Film ein Nazi-Relikt ist, welches vor NS-Propaganda nur so strotzt, ist nicht neu.
(An dieser Stelle sei auf die kritische Auseinandersetzung des AstA Hamburg verwiesen)
Dass der Film von den Veranstalter*innen nicht kritisch hinterfragt wird, ist auch nicht neu.

Neu sind allerdings die „Mitmachkarten“. Diese Karten fordern das Publikum dazu auf, in bestimmten Momenten bestimmte Aktionen durchzuführen. Zum Beispiel mit einer Klingel zu klingeln, wenn Pfeiffers Wecker klingelt.

Oder eben zu pfeiffen und zu johlen, „immer, wenn ein Frauenzimmer zu sehen ist“.

Die Feuerzangenbowle vertritt ein Frauenbild der 1890er Jahre, welches Frauen aufs Gröbste objektifiziert und sie nur bezüglich ihres Aussehens, ihrer Heiratswilligkeit und dem Wunsch, das „Frauenzimmer“ zu küssen, einordnet und auch nur unter diesen Aspekten im Film auftreten lässt.

Dieses hochgradig frauenverachtende Weltbild zu tolerieren, lehnen wir ab. Es aber durch solche Aktionen aktiv zu unterstützen, wie es das Hörsaalkino tut, ist auf schärfste zu verurteilen. Durch diese Aktionen werden sexistische und menschenverachtende Einstellungen an den Universitäten gefördert – einem Ort, der eigentlich den Status quo kritisch hinterfragen sollte.

Bürgerdialog der AfD in Apolda

Wir wurden beschimpft und bedroht. Mit Bürgerdialog hatte das nichts mehr zu tun.
Auf der Veranstaltung mit Björn Höcke waren ca. 200 Menschen. Viele davon mit deutlicher Rechtsaußen-Gesinnung.
Als Zeichen gegen Rechtsextremismus waren wir und andere Genoss*innen vor Ort und haben versucht mit den AfDlern zur diskutieren. Dabei wurden uns die Worte im Mund herum- und Zahlen und Gesetze verdreht. Wirkliche Antworten auf unsere Fragen haben wir nicht bekommen, stattdessen wurde skandiert, gejohlt und Drohungen aus dem Publikum wurden ohne Hehl ausgesprochen. Jeglicher Raum für Diskussion wurde unterbunden – was nicht passte wurde ignoriert, die Anwesenden mehr als einmal angelogen.
Die AfD trat an diesem Abend als rechte Partei auf, die log und den Populismus als Deckmantel nutzt, obwohl ihre Absichten zuerst den Reichen und Unternehmen zur Gute kommen.
Das kann keine Alternative für Deutschland sein!

Bürgerdialog AfD Apolda 17

Wöchentliche Treffen im Wintersemester

Liebe Interessent*innen,

heute ist es so weit: Unser erstes reguläres Treffen im Wintersemester findet um 20Uhr c.t. im Seminarraum im Haus auf der Mauer statt!
Von jetzt an treffen wir uns dort wöchentlich, jeden Montag um 20 Uhr c.t.

Falls ihr das Haus auf der Mauer noch nicht kennt, hier der Maps-Link: https://goo.gl/maps/ToD9XLWDSMy
Der Eingang befindet sich am Johannisplatz gegenüber der Straße Am Heinrichsberg. Direkt nach dem Eingang gibt es ein Treppenhaus, dass euch in das erste Obergeschoss führt. Dort befindet sich der Eingang zum Seminarraum direkt gegenüber.

Wir freuen uns auf Euch!

Euer SDS Jena

Kennenlernabend des SDS Jena

Willkommen beim SDS Jena!
Wir sind eine Gruppe politisch interessierter Studierender- 
Einige engagieren sich bei uns zum ersten Mal politisch, Andere sind schon länger aktiv.
Am Infoabend erfährst Du, wer wir sind, was wir wollen und warum Du mitmachen solltest.

Wenn Du auch der Überzeugung bist, dass jeder Mensch einen 
uneingeschränkten Zugang zu Bildung haben muss, Demokratie nicht vor dem Campus Halt zu machen hat und einige Wenige sich niemals auf Kosten der Gesellschaft bereichern dürfen, bist du bei uns richtig.
Wir freuen uns auf Dich!
(Und danach auf ein paar Bier in der „Quergasse“)

Bildungsprotest Jena – Lernfabriken meutern: Demo am Mittwoch den 21.6.17

Karte

**BILDUNGSDEMO**LERNFABRIKEN …MEUTERN!**MITTWOCH**11 UHR

Diesen Mittwoch ist es soweit!

Die Bildungsdemo für selbstbestimmtes Lernen und Leben startet um 11 Uhr am Holzmarkt.

Anschließend werden wir auf den Campus ziehen um uns auszutauschen und gemeinsam ins Gespräch zu kommen, wie wir uns in den kommenden Monaten und Jahren organisieren können um solidarische Unis und Schulen von Unten aufzubauen.

Dafür brauchen wir eure Ideen und Kritik! Geht mit uns auf die Straße und lasst uns lautstark zeigen, dass wir den ständigen Leistungsdruck nicht hinnehmen werden, denn eine andere Art von Bildung ist möglich und notwendig!

Lasst uns gemeinsam: Lernfabriken …meutern! 

Alle weiteren Infos bei Facebook